Gehalt Unternehmensberater/in in Frankfurt am Main
Unternehmensberater/innen analysieren Geschäftsprozesse, entwickeln Strategien und begleiten Unternehmen bei Veränderungsprozessen. Sie arbeiten in Beratungsfirmen von kleinen Boutique-Beratungen bis zu den großen Strategieberatungen wie McKinsey, BCG oder Bain. Der Beruf bietet eines der höchsten Einstiegsgehälter, fordert aber auch lange Arbeitszeiten und hohe Reisebereitschaft.
Gehalt nach Erfahrung
Gehalt nach Bundesland
Gehalt nach Unternehmensgröße
Klein (<50)
55k €
Mittel (50-250)
72k €
Groß (250-1000)
90k €
Konzern (1000+)
120k €
Typische Aufgaben
- Analyse von Geschäftsprozessen und Identifikation von Optimierungspotenzialen
- Entwicklung von Unternehmensstrategien und Transformationskonzepten
- Durchführung von Markt- und Wettbewerbsanalysen
- Begleitung von Change-Management-Prozessen
- Erstellung und Präsentation von Entscheidungsvorlagen
- Projektmanagement und Stakeholder-Management beim Kunden
Häufig gestellte Fragen
Wie wird man Unternehmensberater/in?
Typisch ist ein Studium in BWL, Wirtschaftsingenieurwesen oder Informatik an einer renommierten Universität, idealerweise mit MBA oder Promotion. Die Top-Beratungen rekrutieren bevorzugt von Elite-Universitäten mit exzellenten Noten.
Was verdient man bei McKinsey, BCG oder Bain?
Einstiegsgehälter bei den Top-3-Strategieberatungen liegen bei 70.000-85.000 Euro plus Bonus. Als Engagement Manager verdient man 120.000-150.000 Euro, als Partner sind Gehälter von 500.000 Euro und mehr üblich.
Wie hoch ist die Arbeitsbelastung?
Die Arbeitszeiten in der Beratung sind überdurchschnittlich. 50-70 Stunden pro Woche sind keine Seltenheit, bei Top-Beratungen auch mehr. Dafür gibt es oft großzügige Boni, Sabbaticals und Exit-Optionen in die Industrie.
Welche Exit-Möglichkeiten gibt es?
Berater wechseln häufig nach 3-5 Jahren in die Industrie, oft in leitende Positionen wie Head of Strategy, Geschäftsführung oder Vorstand. Auch Gründungen von Start-ups und Wechsel in Private Equity sind beliebte Exit-Optionen.
Braucht man einen MBA für die Unternehmensberatung?
Für die großen Strategieberatungen ist ein MBA von einer Top-Business-School ein großer Vorteil, aber nicht zwingend. Viele Beratungen stellen auch Absolventen ohne MBA ein, besonders wenn sie eine Promotion oder relevante Berufserfahrung mitbringen.
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